Wort zum Weihnachtsfest von Marion Weil-Döpel

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Marion Weil-Döpel (SPD)
Marion Weil-Döpel (SPD)

Ich bin das Kind von Flüchtlingen. Meine Eltern mussten Hals über Kopf aus der damals noch jungen "DDR" fliehen, weil mein Vater für die "falsche" Partei Werbung gemacht hatte. Sie mussten damals alles zurück lassen und haben in Frankfurt neu anfangen müssen, mit 2 jugendlichen Söhnen, später noch mit einem Baby, zwangsuntergebracht in der Wohnung eines alten Ehepaares in 1 1/2 Zimmern. (Damals der Versuch der Stadt, der Flüchtlingsströme Herr zu werden) Doch es gab viele Menschen hier, die ihnen wieder auf die Beine halfen, ihnen eine Chance gaben.

Und wieder leben wir in einer Zeit großer Flüchtlingsströme überall in der Welt. Diese Menschen haben sehr viel Schlimmeres erleben müssen als meine Eltern damals, sie mussten ihre Heimat verlssen auf der Flucht vor Kriegsirrsinn, Gewalt, Terror. Wenn sie den langen Weg hierher schaffen, sind sie oftmals traumatisiert, hilflos in einer fremden Welt.

Ist es jetzt nicht wieder an uns, ihnen freundlich zu begegnen, nicht feindselig, nicht misstrauisch? Und sie brauchen unsere Hilfe, etwa indem wir Geld spenden an Flüchtlingsorganisationen. Vielleicht gibt es auch andere Möglichkeiten, wie wir uns einbringen können, fragen wir einfach nach bei Caritas und Co...............

Auch Jesus musste als Neugeborener mit seinen Eltern fliehen vor Herrscherwillkür - wenn wir jetzt in heimeliger Atmosphäre seinen Geburtstag feiern, sollten wir das nicht vergessen.

Ich wünsche Ihnen schöne Weihnachtstage und ein gutes, gesundes Neues Jahr!

Marion Weil - Döpel
SPD - Stadtverordnete
Kinderbeauftragte Goldstein
Regionalratsvorsitzende Goldstein

 
 

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