Gesundheitszentrum Schwanheim: Hohe Mietforderung des Liegenschaftsamtes gefährden seine Existenz

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„Das seit 1996 nach dem Störfall im Werk der Hoechst AG in Schwanheim eingerichtete  Gesundheitszentrun steht jetzt vor dem Aus“ mahnte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Renate Wolter Bandecker, bei der Vorstellung eines Antrages ihrer Fraktion.

Vor  der Übernahme der Trägerschaft für das Gesundheitszentrum  Schwanheim  im  vergangenen  Jahr  wurde  dem  Gesundheitszentrum durch  die  Gesundheitsdezernentin  Rosemarie  Heilig (Die Grünen) der städtische Zuschuss gestrichen. Nach  Protesten  gegen  die  bevorstehende  Schließung  erklärte  sich der Selbsthilfe e.V. bereit,  die Einrichtung weiter zu betreiben, machte jedoch zur Bedingung,  dass  der  Mietpreis  nicht  höher  als  500  Euro  im Quartal betragen dürfe.   „Nach der Zusage durch die schwarz-grünen Koalition zu dieser  Miete,  fühlt  sich  der  Selbsthilfe  e.V.  jetzt  hinters  licht  geführt, nachdem  das Liegenschaftsamt  diesen  Vorschlag  abgelehnt  hat und eine Miete von 1.217,16 Euro verlangt“, berichtete die SPD-Politikerin.

Zwar  habe  die  schwarz-grüne  Koalition  das  Fortbestehen  des  Gesundheitszentrums  durch  die  Übernahme  der  Trägerschaft  durch  den  Selbsthilfe  e.V.  lauthals  gefeiert,  doch  „war  das nichts als  eine  Show,  die jetzt geplatzt ist“, sagte Renate Wolter-Brandecker.  Gesundheitsförderung gebe  es nicht  zum Nulltarif, der Selbsthilfe e.V. müsse  von der Stadt  mindestens  durch eine  tragbare Miete unterstützt werden,  mahnte die SPD-Politikerin „Wer das Gesundheitszentrum ihn Schwanheim weiterhin für wichtig hält, muss  sich  seiner  Verantwortung  endlich  bewusst  werden“  appellierte die SPD-Stadtverordnete an den Magistrat.

Die  SPD-Fraktion  im  Römer  fordert  in  einem  Antrag  den  Magistrat auf, sich an die Zusagen vom letzten Jahr zu halten und dem Selbsthilfe e.V. einen neuen und  finanziell tragbaren  Mietvertrag zu schicken. „Der Haushaltsantrag der schwarz-grünen Koalition aus dem letzten Jahr, in dem die Fortführung des Gesundheitszentrum  ohne  städtische  Zuschüsse  unterstützt  wurde, sei nicht das Papier wert, auf dem er geschrieben  ist“, kritisierte Wolter-Brandecker.


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