Flughafenparkern und Bau einer Abwasserdruckleitung

Ortsbeirat

Artikel von Michael Wanka über Flughafenparkern und Bau einer Abwasserdruckleitung - dieser Artikel erschien im SGZ in der Dezember 2019 Ausgabe: 

 

Liebe Schwanheimer/innen,

liebe Goldsteiner/innen,

 

In Schwanheim konnte in der letzten Ortsbeiratssitzung des Jahres verhindert werden, dass aufgrund von einigen „Flughafenparkern“ über den Ortsbeirat und die Stadtverordnetenversammlung ein Parkraumbewirtschaftungskonzept eingefordert wird. Parkraumbewirtschaftung bedeutet nicht Parkplätze zu schaffen, sondern bspw. Anwohnerparken einzuführen. Dies hört sich zunächst auch toll an, schafft aber keine neuen Parkplätze, sondern nur Kosten für Anwohner und die Stadt Frankfurt und damit den Steuerzahler. Aus meiner Sicht hätte die Umsetzung auf den Punkt gebracht bedeutet, wegen wenigen Menschen, die ihr Fahrzeug um Kosten zu sparen irgendwo in Schwanheim parken, sollen alle Schwanheimer sich einen Anwohnerparkausweis für den öffentlichen Parkraum gegen eine Gebühr beschaffen müssen und haben dadurch nicht einen Parkplatz mehr. Oder noch kürzer, weil Andere sparen wollen, müssen die Betroffenen auch noch zahlen und haben wahrscheinlich gar nichts davon. Die flächendeckende Überwachung mit dem derzeitigen Personalschlüssel ist unrealistisch. Wenn aber mehr Personal eingestellt werden muss, damit das Anwohnerparken tatsächlich Falschparker auch wirkungsvoll abhält, muss dies auch wieder jede/r Bürger/in in Schwanheim durch Steuern finanzieren. Eine Prüfung eines derartigen Konzepts oder anderer Maßnahmen wäre durch den Ortsbeirat sicherlich befürwortet worden. Der Antragsteller war allerdings nicht bereit seinen Antrag entsprechend abzuändern.

Für Goldstein ist festzustellen, dass die Baustelle Zur Frankenfurt noch drei weitere Jahre erhalten bleibt. Die Ortsbeiräte waren schon sehr erstaunt, welche zeitliche Dimension diese Maßnahme auf einer ca. 1800 Meter langen Strecke einnehmen kann. Wenn ab jetzt alles nach Plan laufen sollte, wird die Baustelle etwa fünf Jahre bestanden haben! Der Ortsbeirat hat die Mitteilung über diese zeitliche Einschätzung letztlich zur Kenntnis genommen. Was ist noch zu erledigen, bevor die Straßensanierung endgültig abgeschlossen ist? Zum einen die Beendigung der eigentlichen Maßnahme der Stadtentwässerung – Bau einer Abwasserdruckleitung. Zum anderen muss die Asphaltdecke erneuert und die Bürgersteige an einigen Stellen ausgebessert werden. Die weiteren Maßnahmen sind in drei Abschnitte eingeteilt. Abschnitt 1 geht von der Henriette-Fürth-Straße bis zum Ruhestein und soll noch im Jahr 2019 fertiggestellt werden. Der 2. und längste Abschnitt geht von der Morgenzeile bis zum Tannenkopfweg und soll im Jahr 2020 begonnen und im Jahr 2021 beendet werden. Und der dritte und letzte Abschnitt vom Tannenkopfweg zum Ruhestein soll im Jahr 2022 erstellt werden. Wie heißt das Sprichwort so schön „gut Ding braucht Weile“. Ich hoffe wir können nach Abschluss der Maßnahme diese als letztendlich „gut Ding“ bezeichnen.

Natürlich wurden noch viele weitere Themen aus Schwanheim und Goldstein im Ortsbeirat beraten, allerdings möchte ich an dieser Stelle schließen und Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen. Bleiben Sie interessiert.

Herzlichst

Ihr

Michael Wanka

(Stellv. Ortsvorsteher im Ortsbezirk 6, SPD)

 
 

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