Antrag der SPD-Fraktion im Römer: Kulturelle Nutzung des Pavillons im Höchster Bolongarogarten

Anträge

Pavillon im Höchster Bolongarogarten

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass der Pavillon im Garten des Bolongaro-Palastes künftig als ein öffentlicher Ort für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird.

Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten:

  1. Ob eine Mischnutzung aus kultureller und öffentlicher Nutzung möglich wäre, die auch einen Cafe-Betrieb ermöglicht.
  2. Ob die Wohnung im Dachgeschoss geeignet wäre, sie temporär im Rahmen eines Stipendiums an Schriftsteller, Künstler oder Wissenschaftler zu vergeben.
  3. Welche Kosten für Sanierung und Umbau für die verschiedenen Nutzungsoptionen entstünden.

Begründung:

Im Rahmen des Schlossfestes nutzten viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, den früher von der Schauspielerin Rosemarie Fendel bewohnten Pavillon zu besichtigen, der eine architektonische Perle an einem der schönsten Orte von Höchst darstellt.

Der Gartenpavillon am Bolongaropalast bietet, auch wenn er demnächst mit einem größeren finanziellen Aufwand saniert werden muss, die allerbeste Voraussetzung für eine kulturelle Nutzung. Er ist durch seine Lage im Garten des Bolongaropalastes, durch seinen besonderen Charakter und den Zuschnitt der Räume, aber nicht zuletzt auch durch seine Geschichte, geradezu prädestiniert, künftig der Ort zu sein, an dem mit einer Vielfalt von Veranstaltungen die Ideen und Ziele der Planungswerkstatt zum Bolongaropalast lebendig gehalten werden können.

Das könnten Vorträge, kleine Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und Gespräche sein, die sich auf das große Projekt einer „Kultur für alle“ im Bolongaropalast konzentrieren. Auch eine Mischnutzung aus Kultur und kleines Cafe wäre durchaus denkbar.

Der erste Stock dieses Gartenpavillons bietet zudem die Möglichkeit, einen Gedanken aufzugreifen und zu realisieren, der seit einiger Zeit bereits im Gespräch ist. So wie es im Osten der Stadt Frankfurt einen „Stadtschreiber“ gibt, könnte sich Höchst dadurch auszeichnen, der Gastgeber eines „Bolongaro-Gastes“ zu sein, der jeweils auf Zeit in diesem Gartenpavillon wohnt und sich als Künstler, Historiker, Autor der besonderen Geschichte und kulturellen Vielfalt des Frankfurter Westens zuwendet. Viele noch unbearbeitete Projekte könnten so einen kreativen „Anstoß“ bekommen.

Der Pavillon muss mit einem herausragenden kulturellen Programm als ein öffentlicher Ort erhalten bleiben. Er soll und kann ausstrahlen weit über den Frankfurter Westen hinaus.

SPD-Fraktion im Römer

Klaus Oesterling
Fraktionsvorsitzender

Antragsteller:   Stv. Arnold Weber
  Stv. Jan Klingelhöfer
Stv. Sylvia Weber
Stv. Dr. Renate Wolter-Brandecker

 

 

 


 
 

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